Ausschreibung & Teilnahme
Wer teilnehmen kann, wie die Aufgabe aussieht und welche formalen Vorgaben für den Essay gelten.
Wer kann teilnehmen?
Angesprochen sind philosophieinteressierte Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, aus dem gesamten Bundesgebiet sowie von deutschen Schulen im Ausland.
- Ein Philosophie-Kurs muss nicht besucht werden.
- Gefordert ist ein philosophischer Essay.
- Zugelassen sind nur Einzelleistungen; Gruppen- oder Partnerarbeiten sind ausgeschlossen.
Die Aufgabe
Für jeden Durchgang stehen vier Themen zur Auswahl. Die Fachlehrerin oder der Fachlehrer stellt sie im Kurs zur Auswahl. Teilnehmende wählen genau ein Thema und schreiben dazu ihren eigenständig verfassten philosophischen Essay.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Wer? Schüler*innen der Sekundarstufe II, bundesweit und an deutschen Schulen im Ausland
- Was? Ein eigenständig verfasster philosophischer Essay zu einem von vier Themen
- Umfang: höchstens 4 Seiten Essay + 1 Deckblatt
- Einsendeschluss: 19. November 2026, 18:00 Uhr (Ausschlussfrist)
- Einreichung nur als PDF-Datei über diese Homepage
Umfang und Layout
Der Essay umfasst höchstens vier Seiten. In unserer Deckblatt-Vorlage entspricht das rund 2.500 Wörtern, also der Obergrenze, die auch die Internationale Philosophie-Olympiade setzt. Das Layout wird nicht bewertet; wer ein eigenes Dokument benutzt, bleibt am besten bei 11 oder 12 pt, einem Zeilenabstand zwischen einfach und 1,5 und mindestens 2 cm Rand.
Deckblatt und Dateiname
Legen Sie als zusätzliche Seite ein Deckblatt mit den wesentlichen persönlichen Daten an. Am einfachsten mit unserer Vorlage: Word-Datei zum Ausfüllen am Rechner oder PDF zum Ausdrucken. Sie enthält alle nötigen Felder und die Erklärung, die an das Ende des Essays gehört. Geben Sie darauf auch den Kurs und den Namen der für die Vorauswahl verantwortlichen Lehrkraft an. Benennen Sie die Datei nach dem Muster Nachname_Vorname_ThemenNr.pdf.
Selbstständigkeitserklärung
Am Ende des Essays steht folgende Erklärung:
Ich versichere, dass ich die Arbeit selbstständig verfasst, keine anderen als die angegebenen Quellen benutzt und alle Entlehnungen als solche nachvollziehbar gekennzeichnet habe.
(Unterschrift)
Frist und Weg
Der Essay ist bis zum 19. November 2026, 18:00 Uhr als PDF-Datei über diese Homepage einzureichen. Diese Frist ist eine Ausschlussfrist. Bitte sehen Sie von anderen digitalen oder postalischen Einreichungen ab.
Hinweise für Lehrkräfte
- Vorauswahl: Pro Philosophiekurs sollen höchstens zwei Essays eingereicht werden. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Name als verantwortliche Lehrkraft und der Kurs auf dem Deckblatt angegeben sind.
- Fortbildung: Bis zu 20 Lehrkräfte können an der Lehrkräftefortbildung der Winterakademie in Münster teilnehmen. Sie findet an den letzten beiden Tagen statt (18.–19.02.2027).
- Die dort teilnehmenden Lehrkräfte bilden zugleich die Auswahljury des Bundeswettbewerbs. Die Teilnahme von Referendar*innen ist ausgeschlossen.
Was kann man gewinnen?
- Alle Teilnehmer*innen mit einem gelungenen Essay erhalten ab Januar/Februar 2027 eine Urkunde der jeweiligen Regional- oder Landesjury.
- Die 26 besten Essayschreiber*innen der Landeswettbewerbe werden vom 16.–19.02.2027 zum Bundesentscheid und zur Philosophischen Winterakademie nach Münster/Westf. eingeladen.
- Alle Teilnehmer*innen der Winterakademie erhalten Sachpreise.
- Die Autor*innen der fünf besten Essays des Bundesentscheids werden der Studienstiftung des deutschen Volkes zum Stipendium vorgeschlagen.
- Die beiden Besten werden für die Teilnahme an der XXXI. Internationalen Philosophie-Olympiade 2027 vorgeschlagen.
Ablauf und Termine im Überblick
- bis 19.11.2026: Einreichung der Essays (Ausschlussfrist)
- Januar / Februar 2027: Urkunden der Regional- und Landesjurys
- 16.–19.02.2027: Bundesentscheid & Philosophische Winterakademie in Münster/Westf.
- 18.–19.02.2027: Lehrkräftefortbildung (zugleich Auswahljury des Bundeswettbewerbs)
Teilnahmebedingungen
Mit der Einreichung erkennen Sie die folgenden Bedingungen an. Sie regeln, welche Angaben für die Teilnahme nötig sind, wer sie erhält und was mit Ihrem Essay geschieht.
Welche Daten erhoben werden, und wozu
Für die Teilnahme brauchen wir die folgenden Angaben. Ohne sie lässt sich ein Essay weder der richtigen Jury zuordnen noch eine Urkunde ausstellen.
- Vor- und Nachname, Geburtsdatum: Zuordnung des Essays, Nachweis der Teilnahmeberechtigung, Ausstellung der Urkunde
- Private Anschrift: Versand von Urkunde und Sachpreisen
- E-Mail-Adresse: Empfangsbestätigung und Rückfragen
- Schule mit Anschrift, Jahrgangsstufe und Kurs: der Schulort bestimmt die zuständige Jury
- Name und Mailadresse der verantwortlichen Lehrkraft: Bestätigung der kursinternen Vorauswahl
- Gewähltes Thema und die eingereichte PDF-Datei: Gegenstand der Bewertung
Eine Verarbeitung zu anderen Zwecken, etwa für Werbung oder statistische Auswertungen, findet nicht statt. Rechtsgrundlage und Aufbewahrungsdauer stehen in den Datenschutzhinweisen.
Wer die Daten erhält
Ihre Angaben und Ihr Essay werden an die für Ihren Schulort zuständige Jury weitergeleitet. Wer das ist, hängt vom Bundesland ab:
- Nordrhein-Westfalen: die Regionaljurys der vier Regierungsbezirke unter Federführung der Bezirksregierung Münster.
- Alle übrigen Bundesländer: der Fachverband Philosophie e. V. Er stellt die Landesjurys außerhalb Nordrhein-Westfalens; Ihre Anmeldedaten und Ihr Essay werden ihm zu diesem Zweck übermittelt.
- Bundesjury und Akademie Franz Hitze Haus: nur bei einer Einladung zur Winterakademie und nur, soweit für Einladung und Aufenthalt nötig.
- Studienstiftung des deutschen Volkes: nur bei den fünf besten Essays des Bundesentscheids und nur mit Ihrem vorherigen Einverständnis.
Eine Weitergabe an andere Stellen findet nicht statt. Es erfolgt keine Übermittlung in Länder außerhalb der Europäischen Union.
Einverständnis zur Nutzung Ihres Essays
Ein Essay soll nicht nur bewertet, sondern auch weitergedacht werden. Auf der Winterakademie lesen und besprechen die Teilnehmenden die Arbeiten der anderen. In der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften dienen eingereichte Essays als Anschauungsmaterial dafür, wie eine philosophische Argumentation auf vier Seiten aussehen kann.
Dafür bitten wir um Ihr Einverständnis. Es wird im Einreichungsformular mit einem eigenen Ankreuzfeld erhoben und ist freiwillig: Ob Sie zustimmen oder nicht, hat keinen Einfluss auf die Bewertung. Die Jurys erfahren davon nichts.
Vor jeder Weitergabe werden das Deckblatt und die unterschriebene Selbstständigkeitserklärung entfernt. Damit trägt die Arbeit Ihren Namen nicht mehr. Eine vollständige Anonymität lässt sich allerdings nicht zusichern: Wenn Sie im Text selbst persönliche Umstände schildern, bleiben Sie unter Umständen erkennbar.
Mit dem Einverständnis räumen Sie uns das einfache, nicht ausschließliche Recht ein, Ihren Essay zu diesen beiden Zwecken zu vervielfältigen und dem genannten Personenkreis zugänglich zu machen. Alle weiteren Rechte an Ihrem Text bleiben bei Ihnen. Eine Veröffentlichung im Internet oder im Druck ist davon nicht umfasst; dafür würden wir Sie gesondert fragen.
Sie können Ihr Einverständnis jederzeit widerrufen, formlos und ohne Angabe von Gründen. Der Widerruf wirkt für die Zukunft; bereits ausgeteilte gedruckte Exemplare lassen sich nicht zurückholen. Wer bei der Einreichung noch nicht 18 Jahre alt ist, braucht für dieses Einverständnis die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten. Auf die Teilnahme selbst hat das keinen Einfluss.
Selbstständigkeit der Arbeit
Zugelassen sind ausschließlich Einzelleistungen. Der Essay muss eigenständig verfasst sein; alle benutzten Quellen sind anzugeben und Entlehnungen nachvollziehbar zu kennzeichnen. Das gilt auch für Textbausteine aus KI-Werkzeugen. Wird nachträglich bekannt, dass diese Bedingung nicht eingehalten wurde, kann die Arbeit von der Bewertung ausgeschlossen und eine bereits erteilte Auszeichnung zurückgenommen werden.